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KOHLEFASERN
Kohlefasern sind dünne Faserstränge aus reinem Kohlenstoff.
Eine einzelne Faser ist dünner als ein menschliches Haar.
In Längsrichtung sind die Fasern extrem steif und belastbar.
Kohlefasern werden bei der Verarbeitung in Harz eingebettet.
Durch die geeignete Ausrichtung der Fasern wird die gewünschte
Festigkeit des Gewebes erreicht. Bei der Herstellung eines Monocoques
werden Kohlefasermatten schichtweise aufgebracht. Der Kohlefaser-Harz-Verbund
wird abschliessend bei 7 bar im Heissluftdruckofen (Autoclav)
erhitzt und ausgehärtet.
Vor- und Nachteile der Kohlefaser
Kohlefasern bestechen durch Ihre Leichtigkeit und Festigkeit
und schlagen dabei Aluminium und Stahl um Längen. Die Stärke
liegt im Verbund. In Kombination mit anderen Hochleistungswerkstoffen
bieten Kohlefasermaterialien ein Maximum an Steifigkeit. Dies
kann sich aber auch nachteilig auswirken. Einmal beschädigt,
kann ein Kohlefaserlaminat in der Regel nicht mehr repariert
werden. Zudem ist die Herstellung von Kohlefaser-Formteilen
sehr aufwändig und lohnt sich kaum für Serienproduktionen.
Einsatzbereich der Kohlefaser
Das vielfältige Spektrum reicht vom Flugzeugbau über
Golfschläger bis hin zu Prothesen und medizinischen Implantaten.
Besondere Erfolge feiert die Kohlefaser im Bereich der Formel
1, wo ein Grossteil der Fahrwerksteile aus diesem Werkstoff
gefertigt wird. Im normalen Autobau hingegen steht Aluminium
weiterhin an der Spitze, da es widerstandsfähiger gegen
äussere Einflüsse und weniger aufwändig in der
Produktion ist. |
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