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| Trennmittel wird aufgetragen |
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| Autoclav für
die Aushärtung |
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CARBON-VERARBEITUNG UND KOHLEFASER-LEICHTBAU
PaucoPlast stellt massgeschneiderte Composite-Teile für
die verschiedensten Einsatzbereiche her. Der Aufbau und die
Wahl der Materialien variieren je nach Form, Komplexität,
mechanischer Beanspruchung und Umgebungstemperatur. Bei der
Carbonverarbeitung unterscheidet man zudem zwischen Sandwich-
und Solid-Bauweise.
Diese Compounds werden für Formteile verwendet, die höchste
Steifigkeit bei kleinstmöglichem Gewicht aufweisen sollen.
Unsere Stärke ist die Entwicklung und die Herstellung qualitativ
hochwertiger Formen, der Bau von Prototypen und die Produktion
von Kleinserien. Wir fertigen die Formen nach Ihren individuellen
Wünschen und Anforderungen.
Beste Verarbeitungsqualität und jahrelange Erfahrung im
Bau komplexer Formen machen uns zu einem kompetenten Partner
in allen Belangen der Carbonverarbeitung. Unsere Spezialisten
stehen Ihnen auf Wunsch auch in der Planungsphase gerne mit
Rat und Tat zur Seite.
Wir freuen uns, Sie kennenzulernen.
WERDEGANG EINER FORM
Der Kunde erstellt das Formteil mit Hilfe eines CAD-Programms
am PC. Auf der Basis der fertigen 3D-Zeichnung wird eine fünfachsige
Werkzeugmaschine angesteuert, die Modellbausteine aus Advanced
Tooling Material fräst, aus denen später die Urform
zusammengesetzt wird. Dieses synthetische Material ist Holz
nicht unähnlich und hat eine porenfreie Oberfläche.
Da es bei Temperaturschwankungen formstabil ist, eignet es sich
ideal für die Anfertigung des Modells (Positiv). Dieses
wird mit Kohlefasergewebe überlaminiert, wodurch die Negativform
entsteht.
Anschliessend wird die Innenseite des Negativs sorgfältig
in mehreren Lagen mit Kohlefasergewebe belegt. Eine einzelne
Schicht beträgt lediglich 0.5 mm. Das Kohlefasermaterial,
das in der Regel gewebt ist, wird als in Harz vorgetränkte
Rollen dem sogenanntem Prepreg angeliefert. Die
Art, wie die Faser gestuft wird, entscheidet wie die Fasern
einwirkende Kräfte weiterleiten und auf andere Teile übertragen.
Die Richtung der Fasern ist dabei von entscheidender Bedeutung.
Um die Fasern der Form anzupassen, erhitzt man das Material
mit Hilfe eines Haartrockners. Dadurch lassen sich die Fasern
leichter verkleben und verformen.
Die Anzahl der Lagen variiert je nach Einsatzbereich und Form,
wobei stärker beanspruchte Teile logischerweise mehr Schichten
benötigen. Sobald die erforderliche Anzahl Schichten auf
die Form aufgebracht worden ist, wird das ganze in eine Folie
eingeschweisst und unter Vakuum gesetzt. Anschliessend wird
die Form im Autoclav unter Druck auf 80 bis 180 ºC erhitzt,
wobei die Schichten buchstäblich an die Form gesaugt werden.
Die hohen Temperaturen geben das Harz innerhalb der Faser frei
und der Druck von bis zu 7 bar verdichtet die Schichten. Während
dieses Prozesses härtet das Harz aus und verbindet sich
mit der Kohlefaser. Die Form ist nach etwa 5 bis 24 Stunden
fertig ausgehärtet, je nach Harzstruktur.
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PaucoPlast AG
Talstrasse 14
8852 Altendorf
Fon +41 55 451 11 44
Fax +41 55 451 11 49
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